was man so erlebt....

und dann scheint die Malaria nicht locker zu lassen, Alan geht es wieder schlecht, am Donnerstagmittag machen wir uns ins oeffentliche Krankenhaus auf...Draussen schuettet es abwechselnd Kuebel oder aber feuchte Nieselvorhaenge verhaengen einem die Sicht, die Regenzeit ist ohne sich vorzustellen eingebrochen. Im Wartesaal warte ich auf schrillen, neongruenen Plastiksesseln, eine junge Patientin ueberreicht mir ein Mittagessen (das die Leute einem aber auch alles von den Augen ablesen koennen)...Willis Nase weitet sich, nun haelt er es endgueltig nicht mehr aus, draussen in der ungemuetlichen Feuchte zu warten, ich halte ihn auch nicht mehr davon ab hineinzukommen den die Leute scheint es in keinster Weise zu stoeren wenn er im Wartezimmer neben mir Platz nimmt. Der Sprechstundenhelfer mit dem roten Nagellack und dem roten Haarreif reicht mir ueber den Thresen eine Gabel. Ein Baby schreit sich die Stimme aus der Kehle (oder die Kehle aus dem Hals) und ubertoent den Gruselfilm, der Eisverkauefer spuckt dreimal auf den Boden ehe er seine Sorten aufzaehlt. Ich  frage mich wohin denn noch einmal meine Reise geht, oder ob ich gar den Zug verpasst habe, aber dann faellt mir wieder ein, dass ich mich gar nicht im Bahnhof befinde sondern im staedtischen Krankenhaus...Wir muessen lange warten denn der Herr Doktor ist gerade beim Mitagessen...danach verschreibt er Alan ein Lebermedikament, denn die Malaria hat die Leber angefallen...er bleibt noch ein paar Stunden und ich schlendere durch den Regen zurueck, kaufe Willis Hundefutter und erledige Dinge die man eben so erledigt...

1.12.07 21:59

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yo / Website (28.1.08 04:55)
que Dios los cuide y guie bien

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