Brasilien

Porto Velho: Fast drei Wochen sind wir jetzt schon in dieser Stadt Brasiliens, die mich zu Beginn mit ihrer Modernitaet und schicki-micki Art ziemlich geschockt hat. Nach dem urspruenglichen und einfachen Leben in Bolivien war die Ankunft hier wie ein Sprung ins kalte Wasser, die Umstellung kam zu schnell, ich kam nicht mit mit der Veraenderung... Wir steigen in der Alojamiento gleich hinter dem Terminal ab. Fast jeden Tag laufen wir in das drei Kilometer entfernte Zentrum und wieder zurueck. Verkaufen von unserem Schmuck tun wir nichts, die Menschen ziehen dem handgemachten Schmuck aus Natur, Plastik, komerzielle Dinge vor. Die Hitze macht mich leer, in unserem Zimmer schwimmen die Moskitos, der Ventilator kaempft gegen die Feuchtigkeit an, durchschneidet die Luft. Ich moechte diesen Ort verlassen, aber die Hitze raubt mir die Kraft zum Gehen. Um Willi mach ich mir Sorgen, er ist so veraendert, wir tragen ihn zum Tierarzt, eine Augenentzuendung, nichts schlimmes. Schlimmer ist, dass sie ihn immer klauen wollen. Schon vier Mal haben Passanten ihn einfach mitgenommen und wir haben es zum Glueck noch rechtzeitig gemerkt.
In der Alojamiento treffen wir auf viele andere Artesanos, die mir beibringen wie man Armbaender knuepft, nach einer Woche ist mein Bambusstab schon voll, dennoch verkaufen tu ich nichts, die Schwierigkeit einer unbekannten Sprache kommt noch dazu, also heisst es "Semaforo" machen...

7.9.07 23:34

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