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Auf zu neuen Horizonten...

Ich sitze aufrecht im Bett, bunte Eulen flattern aus meinen Fingerspitzen. Vor mir entfaltet sich etwas Offenes...die Zukunft haben wir in unseren Traeumen in die Wegpfeiler gepflanzt, Pfeile gen Venezuela...Venezuela da wird Familie sein, aber die Wege dorthin sind schwankende Leitern...wir werden uns trennen vorerst, denn mein Visum laeuft ab und Alan muss fuer Venezuela einen Reisepass besitzen, diesen kann er aber nur in Brasilien erhalten und die Buerokratie hier ist nichts fuer Ungeduldige. Ich werde erst einmal nach Lima gehen...Ich bin fragend, weil nicht genau sicher ist, bis wann er nachkommen kann, ich bin ausser mir vor Glueck bei dem Gedanken was wir erhalten werden, ich lasse  mich jetzt fallen, weil ich dann aufgefangen werde...

21.2.08 03:03, kommentieren

Luecken

Tage, Wochen, Monate habe ich nun nicht mehr geschrieben...
Und ich weiss auch gar nicht wo ich anfangen soll, wie zusammenfassen oder einfach weiterfahren??? Weiterfahren das wuerde heissen nun geht es dann bald von Cusco nach Lima...Seit bald zwei Wochen habe ich Alan und Willi in Brasilien zurueckgelassen und werde nun also in Lima auf sie warten...In Cusco gefaellt es mir gut, ich habe eine Leidenschaft fuer Edelsteine entdeckt und mache damit Ketten, Armbaender u.s.w. Das Verkaufen ist eher muehsam, weil entweder der Regen oder die staedtischen Aufpasser uns verjagen...Das Schoene ist aber, dass ich schon viele Freunde kennen gelernt habe und so die nach der langen Zweisamkeit einsamen Stunden gut ueberstehe...Wenn es hier nicht so kalt waere, wuerde ich sicher noch laenger bleiben...In Brasilien hatten wir noch sehr schoene Tage, Wochen, Monate: Wir haben uns Fahrraeder gekauft und eine zwei wochenlange Tour durch mehrere Staedte unternommen, wir haben in einer Kommunidat gewohnt und uns auf das Samen durchloechern spezialisiert, wir haben den Karneval in Porto Velho gut ueberstanden und dann kam auch schon der Abschied...

1 Kommentar 21.2.08 03:17, kommentieren

wunderliches

meinen Haenden entschluepfen Blumen, Edelsteinketten, kleine Tierchen...Ich halte in meinen Haenden einen Bernstein mit Insekten, seit Jahren wie in einem Speicher verewigt...ein Freund aus Reutlingen laeuft mir zufaellig ueber den Weg, in Traeumen spielt sich die Zukunft ab, ein Freund ist nicht mehr unter uns, seine Faeden als Andenken in meinen Haaren und alles wiederholt sich immer wieder in anderen Geschichten, Welten, Leben...heute war ein sonniger Tag, ich arbeite auf dem Plaza, fuehle mich frei unter den anderen, der kuenstliche Wasserfall rauscht, der Wind treibt mir seine Tropfen ins Gesicht. Unsichtbare Faeden werden zu schnell bewegt. Ist es nicht so, dass zu Vieles doch immer bereits vorher erahnt wird?

27.2.08 03:20, kommentieren